Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
| DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN |
Messung des Blutdrucks, des Herzschlages, der Hirnströme, der Körpertemperatur und der Blutsauerstoffsättigung anzulegen und mich an der Bahre festzubinden. Sie interessierte sich nicht für die Meinung der zu Narkotisierenden. Bezeichnenderweise sind in Kliniken junge Pflegerinnen auf den Stationen und alte Pflegerinnen im OP Bereich beschäftigt. Dieses Phänomen mögen Pflegewissenschaftler erforschen.
Ich war von der Anästhesistin äußerst angetan und sah beileibe nicht ein, ihr einfach nur erlegen zu sein. Stattdessen initiierte ich ein anästhesiologisches Einführungsgespräch und erörtete mit der angesprochenen und ansprechenden Fachärztin die genaue Abfolge und Dosis der intravenös und über den Tubus zuzuführenden Narkosemedikamente Fentanyl, Piritramid, Clonidin, Clindamycin, Metamizol, Ondansetron, Sugammadex, Propofol, Rocuronium, S-Ketamin und Sterofundin, die dafür bestehenden Indikationen und Kontraindikationen, nachdem ich tags zuvor wieder und wieder ein und denselben Einführungsfilm über Laryngoskopie und Intubation gesehen hatte, die exakte Vorgehensweise bei Laryngoskopie und Intubation und den genauen Typ und die genaue Größe des benötigten Laryngoskops. Nach einer Erörterung des Sachverhalts entschieden wir uns in beiderseitigem Einvernehmen für ein Macintosh-Laryngoskop der Größe 2, da mein Hals keine Schwierigkeiten aufwies, die bei Laryngoskopie und Intubation Komplikationen hätten hervorrufen können. Meine Frage, ob die Fachärztin für die Laryngoskopie ein Endoskop mit Lichtquelle zu Hilfe nehmen müsste, verneinte sie umgehend. Sie sei mittlerweile geübt genug, auf Normalsicht zu fahren, gab sie an. Ich war derart von ihr betört, dass ich gar keine Kraft mehr gehabt hätte, dies zu bezweifeln. Vielleicht hatte aber auch das Propofol bereits seine Wirkung entfaltet. Jedenfalls schlief ich mit einem entspannten Grinsen friedlich ein und fühlte die von der Anästhesistin angekündigte wohlige Wärme — und erwachte sogleich wieder an anderer Stelle, im Aufwachraum. Dort wollte ich mich darüber beschweren, dass die Operation abgebrochen wurde, bemerkte aber sogleich, dass mich die Narkosemittel die Zeit hatten verschlafen lassen. Für diesen Narkosezauber liebte ich die Anästhesistin umso mehr,
| Alle Urheberrechte bei Michael Feldmann | Seiteninhalt zuletzt geändert 21.08.2025 |