Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!

Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!

DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN

Allerneueste

Bewältigung

Am 02.04.2020 bewältigt Herr F. die COVID-19-Kultur

Noch bevor auch nur 1 Frage hinreichend geklärt werden kann, verabschieden sich Geiger und Pianist nach etwa 5 Stücken mit dem Hinweis, sie hätten die in der Sendung vorgetragenen Stücke erst kurz vor der Sendung zum ersten Mal gemeinsam studiert. Dies lässt von häuslicher Stegreifmusik abraten. Doch Geiger und Pianist geben ein wenig Zuversicht und verdienen so viel, wenn sie mit kleinstem Aufwand höchste Freude bereiten und mit wonniger Gelassenheit, freudigem Eifer und souveräner Beherrschung ihrer Instrumente die Hausmusik feiern — und nicht vor Publikum sich selbst. Wenn sie nicht nur, wie sie in ihrer Sendung erklären, ihre Musik sondern auch noch einen Teil ihrer Vergütung den von der Seuche besonders betroffenen Personen oder Regionen widmen, will ich "sie an meinen heißen Busen drücken" (aus Bildnisarie des Tamino in der Oper "Die Zauberflöte" von Mozart).

Und dann schau ich mir wieder mit Freude im Internet in der Mediathek des ZDF die heute show an. Sie wird unter der COVID-19-Ausgangsbeschränkung immer noch besser. In der in der ZDF-Mediathek am 27.3.2020 aufzurufenden Sendung war der zwei Sendesekunden lang zu sehende Kameramann mit versteinerter Miene der Star. Ich befürchte aber, er ist dadurch so berühmt geworden, dass er fürderhin keine Lohn- sondern Honorarforderungen stellen und für die Sendeanstalt unbezahlbar sein wird. Das dürfte die Produktionskosten der Sendung massiv in die Höhe treiben und ihre baldige Absetzung nach sich ziehen. Schade. Man hätte sein Gesicht verpixeln sollen. Vielleicht tauschen sie auch den Moderator gegen einen billigen aus. Das will aber keiner sehen. Schließlich trägt er in der Seuchenzeit keine Anzüge im politischen Einheitsdunkel und keine schwarzen Krawatten. Gott segne ihn!

In einer am 26.3.2020 in der Mediathek der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Rundfunkanstalten aufzurufenden Sendung, trägt ein als Vortragskünstler selbständiger Herrenschneider gehüllt in mehrteiliges Einheitsdunkel mit ausgeprägtem Bassbariton ein wegen der COVID-19-Krise offenbar an die in Schulen gelehrte dentalmedizinische Fabel von Karies und Baktus, der griechischen Zahnfee Sensodyne und dem gallischen Zahnklempner Elmex angelehntes Märchen vor.

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