Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!

Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!

DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN

Allerneueste

Bewältigung

Am 02.04.2020 bewältigt Herr F. die COVID-19-Kultur

Hauptsächlich bei Untersuchungen aber auch bei anderen Begegnungen mit Ärzten hatte ich zu viele kritische Nachfragen gestellt, zum Beispiel als ich in einer Klinik für Gefäßchirurgie den jungen geschäftstüchtigen Oberarzt vor einer Crossektomie mit Varizenstripping, Seitenastexhairese und Perforansligatur (in einfacher Sprache für Laien: Operation zur Entfernung der Krampfadern) fragte, ob ein Gefäßchirurg neben einem Herzchirurgen bestehen könne.

Der von zahlreichen loyalen Gesundheitspflegerinnen umschwärmte Oberarzt reagierte sichtlich irritiert, bevor er dann doch noch eine positive Antwort gab. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, in welcher Gefahr ich in meinem Einzelzimmer schweben würde, konnte doch der bei den Gesundheitspflegerinnen überaus beliebte Oberarzt diese jederzeit auf mich ansetzen, um mich zu töten. Wegen des hohen Patientenaufkommens und des Personalmangels war dies zum Glück aber nicht möglich. Weil ich aber nicht wusste, ob die Nachtschwester ebenfalls dem Oberarzt hörig war, schlief ich sicherheitshalber mit offenen Augen. Nur Gott weiß, warum ich die Nacht überlebte. Im OP derselben Klinik war es zuvor bei der Operation des linken Beines zu einer folgenschweren Begegnung gekommen, die mein Leben fortan verändern sollte: Nachdem ich von einer Klinikmitarbeiterin, deren Gesicht mir verborgen blieb, weil sie mein Bett mit mir darin am Kopfende vor sich her schob und ich in Fahrtrichtung blickte, zum OP der Klinik überführt worden war, wurde ich dort wie erlegtes Wild vermittels einer Umbettvorrichtung auf den Operationstisch übermittelt und dort mein Haupt mit einer Haube aus Gaze und mein nackter verderblicher Leib mit einer flauschigen, warmen Schmusedecke bedeckt. Sodann wurde ich an die diensthabende Anästhesistin in einen Einleitungsraum mit einer bestimmten Nummer überstellt. Und da war es um mich geschehen. Ich muss zugeben, Mundschutz zaubert in das Gesicht von Menschenweibchen immer ein unwiderstehlich süßes Schnubbelschnäuzchen. Der sterilgrüne OP-Kassack tut an Frauen mit schlanker Figur sein Übriges. Der Anästhesistin stand eine ältere Anästhesiepflegerin zur Seite, die sich sogleich daran machte, die erforderliche Zahl an intravenösen Zugängen zu legen, die Kontakte für die elektronischen Geräte zur

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