Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
| DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN |
Darin spielt ein kleiner dicker König mit proktologischem Bezug die Hauptrolle. Dieser begegnet diversen Menschen und führt mit ihnen diverse Gespräche über diverse Themen. Mit dem Märchen sollte wohl die Absicht verfolgt werden, die erwachsenen Zuschauer der Sendung dazu anzuregen, wegen der derzeitigen Gefahr, sich und andere mit SARS-CoV-2 zu infizieren, zu Hause zu bleiben. Ich fühlte mich aber wie von einem Grundschullehrer unterwiesen. Dabei bin ich nun schon fast 43 Jahre alt. Es stellt sich die Frage, ob dieser Vortrag des nach seinen eigenen Angaben aus dem Ruhrgebiet stammenden Vortragskünstlers noch zur Komik des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gerechnet werden kann, zumal das Land nicht Ruhrpott-Westfalen oder Nordrhein-Ruhrpott heißt. Abgesehen davon waren seine Auftritte und Vorträge bisher immer ganz lustig. So fahre er in gewohnter Weise fort und erheitere das zu Tode betrübte Volk.
An dieser Stelle sei noch allen Komikerinnen, die ihre körperlichen Reize bis hin zum Vorbehalt ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale ausstellen, folgendes an ihren Busen gelegt: Wer zum Lachen anregen will, sollte nicht gleichzeitig auch zum Sex anregen. Bumsen und Lachen passen für einen Mann nicht zusammen. Zuschauerinnen interessieren sich für dieses Spannungsfeld auch nicht. Wer schon einmal als Kopulent erlebt hat, wie die Kopulierte während des Geschlechtsverkehrs einen Lachanfall durchlebt, weil ihr gerade etwas lustiges in den Sinn kommt und sie einfach nicht mehr damit aufhören kann, darüber zu lachen, weiß, wie sehr dies den Vollzug des Geschlechtsverkehrs stört und den Kopulenten hemmt. So verhält es sich schon bei der gedanklichen Vorstellung eines derart unterbrochenen Liebesaktes. In Zeiten einer Seuche verstört die Ahnung eines Busens umso mehr. Wir wollen beim Auftritt einer Frau nicht ihre beiden schönen Künste, sondern Unterhaltungskunst sehen. Keine der beiden Brüste ist lustig. Dagegen müssen sich Musikerinnen bei ihrem Auftritt entblößen, damit das Publikum aus der Entfernung besser erkennen kann, ob die schöne Musik von einem Mann oder von einer Frau kommt.
| Alle Urheberrechte bei Michael Feldmann | Seiteninhalt zuletzt geändert 21.08.2025 |