Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!

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DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN

Allerneueste

Bewältigung

Am 20.3.2020 bewältigt Herr F. die COVID-19-Krise

Gott konnte nicht schreiben. So musste ihm der Rabbiner erst das Schreiben beibringen. Gott plagte sich deswegen zwei Jahre mit der Handschrift herum. Danach konnte er es zeitlebens nicht verwinden, wegen der pflichtgemäßen Begleichung der Ehrenschuld der Menschheit einen unzutreffend idyllischen Bericht über seine Schöpfung vorgelegt zu haben. Bei dem Versuch, die Revision an den in den Museen ausgestellten Schriften vorzunehmen, scheiterte Gott stets an der Alarmanlage.

Als er sich an die Christen wandte, entgegnete man ihm, das Alte Testament sei zweitrangig, es gebe mittlerweile ein Neues. Dem trat Gott entschieden entgegen. Solange er lebe, bedürfe es keines Neuen Testaments. Es gelte nach wie vor, was er in seinem Testament verfügt habe. Diese Aussage erregte bei den angesprochenen Christen starke Verwunderung. Gott war an sie ja inkognito herangetreten. Als Gott nicht locker ließ, verwiesen ihn die gläubigen Katholiken an die Organisten, die Organisten an die Ministranten, die Ministranten an die Akolythen, die Akolythen an die Diakone, die Diakone an die Kapläne, die Kapläne an die Pfarrer, die Pfarrer wegen Priestermangel wieder an die Organisten oder Pastoralreferenten oder Gemeindereferenten, die Organisten, Pastoralreferenten oder Gemeindereferenten wieder an die Pfarrer, die Pfarrer an die Dekane, die Dekane ebenfalls an die Organisten, die Organisten nun mit Nachdruck an die Weihbischöfe, die Weihbischöfe wegen fehlender Erreichbarkeit von Organisten an die Diözesanbischöfe, die Diözesanbischöfe an die Erzbischöfe, die Erzbischöfe an die Kardinäle, die Kardinäle an die Kurienkardinäle, die Kurienkardinäle an den Leiter der Glaubenskongregation. Dieser ließ keinen Zweifel an der Bedeutung des Schöpfungsberichts aufkommen und verwies ihn an den Pabst. Als der Pabst von Gottes Ersuchen in Kenntnis gesetzt wurde, gedachte er, ihn an seinen Organisten zu verweisen, erinnerte sich aber daran, dass dieser ihm für den Fall, sich geringschätzig behandelt zu fühlen, mit der Bestreikung der päpstlichen Kirchenmusik drohte, und ließ den Organisten lieber in Ruhe. Stattdessen antwortete er Gott mit einem Brief, in dem er ihm mitteilte, für ihn zu beten, und ihm ein Theologiestudium empfahl.

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