Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
| DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN |
Er hätte uns wenigstens die Voyager-Platte zurückschicken und den Weltraumschrott aufräumen können. Er kann doch sowieso nichts mehr damit anfangen. Soviel Kulanz hätte man schon von ihm erwarten können. Wahrscheinlich ist er in einem schwarzen Loch verschwunden. Da kommt sogar er nicht mehr raus. Aber das hätte er vorher wissen müssen. Selber schuld. Wie man sich bettet, so schläft man.
Zur Sache: Gott versteckt sich hinter der dunklen Materie als dunkle Energie. Die Schöpfung ist Gottes Erstlingswerk. Nobody is perfect. Da stecken überall noch Fehler drin. An allem muss er noch herumschrauben. Das Problem: Nichts bleibt an seinem Platz, alles wandelt ziel- und orientierungslos durch die Gegend. Die und der Mensch sind das Schlimmste. Er und vor allem sie ist eigen- und grundsätzlich unwillig. Seit dem Frucht-Skandal im Paradies weiß Gott, dass die Frau eines Astronauten so lange an ihrem Mann herum quengelt, bis er ihr ein Foto von Gott im All zeigt. Seitdem ist Gott auf der Flucht. Zu seinem Glück wusste er bei seiner Arbeit nicht mit allem etwas anzufangen. Darum liegt noch jede Menge dunkler Materie rum, für die er bis heute keine andere Verwendung hat, als sich dahinter vor einer Raummission nach der anderen zu verstecken. Das wird dieser Lesch nie verstehen.
Nachdem Gott übrigens erfahren hatte, dass Adam Eva den Genuss eines Tafelobstes nur vorgetäuscht hatte, um sie in ihrer Neugier dazu zu bringen, für ihn die Arbeit zu erledigen und die Früchte vom Baum zu pflücken, hat er beide aus dem Paradies geschmissen, also Adam, weil er so hinterfotzig und faul war, und Eva, weil sie so neugierig und naiv war, sich mit einem Haustier zu unterhalten. Haustiere waren im Garten Eden aber nicht erlaubt. Außerdem hatten die beiden allen deutlich beschrifteten und gut sichtbar aufgestellten Verbotsschildern zum Trotz den frisch getrimmten, vertikutierten, gedüngten und um den Baum herum gemulchten Rasen betreten, was Gott als angesehenen und sensiblen Landschaftsarchitekten besonders erzürnte. Weil eine Abmahnung keinen Erfolg gehabt hätte, kündigte Gott den beiden fristlos.
| Alle Urheberrechte bei Michael Feldmann | Seiteninhalt zuletzt geändert 21.08.2025 |