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Persönliches

Lebensdram

Große Oper in 5 Aufzügen (posthum vollendet)

Ort und Zeit: Oberbayern und Unterfranken im 20. und 21. Jahrhundert
Personen: Mutter (Sopran), Knabe Michael (Tenor), Spielgefährten (Sopran, Alt), Mitschüler (Sopran, Alt, Bariton), Junker Michael (Tenor), Lehrer (Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass), Organisten (Tenor, Bariton), Mann Michael (Tenor), Musikstudenten (Bariton, Bass), Professoren (Tenor, Bariton, Bass), Kommilitonen (Sopran, Alt, Tenor, Bariton), Gesangslehrer (Tenor), Helfer (Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass), Widersacher (stumme Rollen)

1. Aufzug

Ort und Zeit: Ort der mütterlichen Residenz in den Achtziger und frühen Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts
Personen: Mutter, Knabe Michael, Spielgefährten, Schüler, Lehrer

An dunklen Winterabenden bestimmt der Knabe bei Schlägen auf Kochtöpfe eisernen Takt. Die Mutter versucht mit ihrem Spiel auf einer Melodica, die Melodien von Liedern zu behaupten (Arie Höre mit Sinn, was ich Dir sage). Doch erst das sonore Dröhnen diverser Plastikeimer und danach die weideligen Flötentöne gelochter eirunder Irdenware, einer Okarina, erweichen den Sinn des Knaben für eine Vielfalt von anderen Klängen (Arie It ain't necessarily so). Mehrere Ausgänge lassen den Knaben über die Diversität der Umwelt staunen. Daraufhin erforscht er Flora und Fauna, Wald und Flur, Berg und Fels, Himmel und Erde. Bei einer Untersuchung des Waldes kommen ihm Zweifel an der Forstwirtschaft (Terzett Darf Furcht im Herz des Weidmanns hausen). Sein lyrischer Gesang wird von seiner Schule gut bewertet. Zur Erhebung seiner musikalischen Leistung erhebt er sich tapfer von seinem Platz (Arie Vater, hör mich fleh'n zu Dir). Nach einem Beschluss der Schuldirektion soll mit einer vorweihnachtlichen Theaterproduktion der Primarstufe das tragische Schicksal der Bremer Stadtmusikanten zur allgemeinen Erbauung dargeboten werden. Gemäß seiner Begabung und Schulpflicht spricht der Knabe vor (Arie O was ich mich betrübe).

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