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Auftretender

Heldentaten

Dies würde vor allem in der Spielpause geschehen, wenn sie zum Beispiel in der Nähe des Ausschanks beieinander stehen und sich dort unterhalten können. Mit Mundschutz ist vor allem Trinken nicht möglich. Und bei einer angeregten Unterhaltung würde der Mundschutz allzu schnell durchfeuchten oder gar durchnässen, was dann seiner Bestimmung überaus abträglich wäre und er selbst im schlimmsten Fall zu einer Virenschleuder würde. Außerdem möchte ich bei meiner Veranstaltung die BesucherInnen nicht wie eine militärische Einheit befehligen und führen.

Bei der Aufführung sind auch Interaktionen mit dem Publikum geplant, bei denen der derzeit für den persönlichen Kontakt vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten werden würde. Die Dramaturgie meiner Aufführung sieht keine strikte Trennung von Bühne und Zuschauerraum sondern auch das Spiel im Zuschauerraum vor. Da ich auch der Darsteller meiner Aufführung bin und bei der Aufführung wegen der beim Spiel erforderlichen Erkennbarkeit der Mimik, der klaren und deutlichen Artikulation und des Kostüms keinen Mundschutz tragen kann, kann ich wegen der Dramaturgie meiner Aufführung mein Spiel auch nicht nur auf einen vom Publikum abgelegenen Bereich der Bühne beschränken.

Des Weiteren verbietet § 5 der geltenden „Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ (im Folgenden mit 6.BayIfSMV abgekürzt) vom 19.6.2020 des Bayerischen Gesundheitsministeriums (Bayerisches Ministerialblatt 2020 Nr. 348) öffentliche Kulturveranstaltungen, wenn diese nicht nur wie in § 5 Abs. 2 6.BayIfSMV bestimmt „aufgrund ihres persö̈nlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden“. Da die Veranstaltung an alle BürgerInnen gerichtet wäre, könnten sich auch alle BürgerInnen Eintrittskarten dafür kaufen, bis die zulässige Sitzplatzkapazität erreicht wäre. Sollte das Publikum wegen der erst nach Erwerb einer Eintrittskarte möglichen Teilnahme an der Veranstaltung im Sinne des § 5 Abs. 2 Satz 1 6.BayIfSMV nicht „als beliebiges Publikum“ gelten, wäre die von mir beabsichtigte Veranstaltung gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 6.BayIfSMV im geschlossenen Veranstaltungsraum nur „gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet und auf Verlangen der zustä̈ndigen Kreisverwaltungsbehö̈rde vorlegen kann.“ Die „Verordnung zur Ä̈nderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 7.7.2020 ändert diese Bestimmung nicht, sie erhöht in § 1 Nr. 1 nur die Zahl der erlaubten TeilnehmerInnen.

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