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Auftretender

Heldentaten

Sehr geehrte Damen und Herren,

bis zum heutigen Tage ist in Deutschland durch medizinische Tests bei hunderttausenden Personen eine SARS-CoV-2 Infektion bestätigt worden. Selbst wenn man annähme, die Dunkelziffer der tatsächlichen Infektionen läge rund zehnmal höher, betrüge sie nur einen kleinen Bruchteil der in Deutschland lebenden Menschen. Zudem grassiert das Virus nach wie vor und fordert im Verhältnis immer noch weit mehr Todesopfer als eine übliche Influenza. Durch die Hygienemaßnahmen von Bund und Ländern konnte die Ausbreitung des Virus maßgeblich gehemmt aber eben nicht aufgehalten werden, so dass eine Durchseuchung der Bevölkerung bis zu ihrer Immunisierung und die Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffes erst nach dem Jahr 2020 zu erwarten ist.

Die von Bund und Ländern angeordneten Hygienemaßnahmen schützen das Volk in der Tat gut vor einer maßlosen Ausbreitung des Virus und einer dadurch verursachten Schädigung. Sie schränken aber die persönliche Freiheit der BürgerInnen ein, im Fall des Mundschutzes sogar erheblich. Er behindert durch die dichte Bedeckung der Atemöffnungen, nämlich Mund und Nase, die freie Atmung, die Artikulation, die Temperatur- und Schweißregulierung im Gesicht und sogar die Kommunikation, weil diese auch zu einem erheblichen Teil über die Mimik erfolgt, die aber wegen der dichten Bedeckung von Mund und Nase ebenfalls verdeckt wird. Die Menschen tragen den Mundschutz deswegen bei jedem Tragen nur solange, wie sie ihn unbedingt tragen müssen. Würden sie das Tragen des Mundschutzes etwa als modisches Kleidungsstück lieben, würden ihn alle auch im Freien, zum Beispiel in der Würzburger Fußgängerzone tragen. Dies tut aber niemand. Das Tragen des Mundschutzes ist deswegen eine erhebliche Einschränkung der persönlichen Entfaltung und insofern immer eine Zumutung. Es ist deswegen nicht anzunehmen, dass Menschen eine Veranstaltung besuchen werden, wenn sie vorher wissen, dass sie darin stundenlang mit einem Mundschutz bedeckt sitzen müssen.

Abgesehen davon ist es bei einer Veranstaltung mit einer Spielzeit von etwa 120 bis 150 Minuten nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen empfehlenswert, eine Spielpause von 20 bis 30 Minuten zu halten und nichtalkoholische Getränke zu bezahlbaren Preisen auszuschenken. Mit der Veranstaltung will ich den BesucherInnen auch die Gelegenheit geben, in Kontakt zueinander zu treten.

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